ESS
x(t) = sin( 2π·f1·T/ln R · [ Rt/T − 1 ] ),
R = f2/f1
Schroeder
L(t) = 10·log10( ∫t∞ h2(τ) dτ
/ ∫0∞ h2(τ) dτ )
C50
C50 = 10·log10( ∫050ms h2 dt
/ ∫50ms∞ h2 dt )
D50 = ∫050ms h2 dt / ∫0∞ h2 dt
Gewinnung der IR: erzeuge einen logarithmischen Sweep nach der Farina-Methode → synchronisiere Wiedergabe und Aufnahme → korrigiere die Latenz per FFT-Kreuzkorrelation der Aufnahme und des Referenz-Chirps → falte den Inversfilter (Zeitumkehr + Amplitudenkorrektur), um die IR zu extrahieren (ir.rs). Das Diagramm oben ist die ETC (Energie-Zeit-Kurve) dieser IR und zeigt die Zeitstruktur von Direktschall, Reflexionen und Nachhall.
RT60: integriere die quadrierte IR rückwärts zu einer Schroeder-Abklingkurve, schneide den Rauschschwanz ab und passe eine Gerade an. Extrapoliere die Steigung von −5 dB bis −35 dB (T30) oder −5 bis −25 dB (T20) auf 60 dB. EDT ist die Steigung von 0 bis −10 dB × 6.
C50 / D50: nimm das Energieverhältnis um 50 ms (vom Peak aus, innerhalb des Abschnitts) für Klarheit / Definition. Bänder mit unzureichendem SNR oder Regressions-r² werden mit einer Vertrauenswarnung markiert.